Als ausgeprägte “Martha” bin ich mit gemischten Gefühlen zum Seminar “Sitzen zu Jesu Füssen” nach Amden gefahren. Ich wollte nun aber endlich lernen, wie es ist, “das gute Teil zu wählen” und ein bisschen mehr zur “Maria” werden.
Die letzten Monate waren von wirklich grossen Sorgen in der Familie geprägt. Die nahm ich natürlich mit. Bereits von Beginn an fühlte ich mich durch Jesu Gegenwart, aber auch durch das Ehepaar Woiwode reich beschenkt. Bereits am zweiten Tag befreite mich Jesus, im Heilungsgebet, von einem sehr bedrückenden Asthma! Am dritten Tag kamen die Sorgen von zu Hause durch eine SMS zurück und damit auch das Asthma. Jesus zeigte mir, dass das Asthma durch mein “Sorgendenken” hervorgerufen wurde. Da erinnerte ich mich an den ersten Abend, als Regula Woiwode uns auf 1.Petrus 5, 6+7 hinwies. Ich las die Verse in Ruhe durch und erkannte, dass es Demut braucht, meine Sorgen Gott zu überlassen. Genau das erwartet Gott aber von uns! So hatte ich das noch nie gesehen. Mit grossem Dank gab ich Gott meine Sorgen in seine Hände. Sofort war der Druck des Asthmas wieder weg.
Ich weiss heute mehr denn je, wenn ich Gott vertraue, brauch ich mich um nichts und niemanden zu sorgen. Ich darf ihn bitten, dass er sich darum kümmert. Jesus sagt zu Martha, sie sei um viele Dinge beunruhigt und besorgt. Ich werde jetzt ganz bewusst häufiger “das gute Teil wählen” und mich zu Jesu Füssen setzen.
Herzlich Willkommen zum nächsten „Sitzen zu Jesu Füssen“ vom 5. – 9. April 2017 in Amden
