| November – Dezember 2013
Gott aber sei Dank der uns den Sieg gegeben hat durch unseren Herrn Jesus Christus! 1.Kor. 15,57 Wir sind wieder zu Hause. Zwischen den beiden Daten vom 4.11.13 (Abflug) und dem 15.12.13 (Ankunft) liegen sechs Wochen, ca. 800 km zu Fuß, verschiedene Unterkünfte, Landschaften, lachen und weinen, Berge und Täler, unsere Gruppenzahl zwischen 8-18 Personen und natürlich viele wunderbare Begegnungen mit ganz verschiedenen Menschen.
Was ist mir persönlich in starker Erinnerung, wenn ich jetzt über das Viele nachdenke? Wir nannten diese Initiative: „Gebetsmarsch in Gottes Verheißungen“ und brachten dazu fünf Punkte zu Papier. Hier einige Gedanken dazu:
Etwas Besonderes und Wunderbares war es auch, ein Banner mit uns tragen zu können. Es ist uns geschenkt worden, als wir während eines Lobgottesdienstes in unserer Region gesegnet und nach Israel ausgesandt wurden. Das Banner ist blau und silbern und in hebräischen Buchstaben steht Imanuel darauf. Dieses Banner war ein solcher Segen. Wir trugen es die ganze Strecke mit uns und es war weithin gut zu sehen. Und immer wieder war es der Anlass für wunderbare Begegnungen, Fragen und Gespräche. Eine Begegnung sticht dabei für mich heraus, weil sie einen dermaßen starken prophetischen Eindruck bei mir hinterließ. In der Wüste trafen wir drei junge Frauen (eine Australierin, zwei Israelinnen), die auch wanderten. Wir sprachen miteinander, gaben einen Flyer ab, beantworteten die Frage nach dem Banner. Dann wollte eine der Israelinnen, dass wir mit ihrer Kamera ein Bild von den dreien machen. Sie fragte aber vorher noch, ob sie dabei das Banner halten dürfe. Wir fragten ob sie wisse, was darauf stehe und was das bedeute? Sie bejahte diese Frage. Mein Herz sprang vor Freude und ich hätte am liebsten losgejubelt, aber ich wollte sie nicht erschrecken. Ich sah so klar vor mir, dass die Zeit kommt und angebrochen ist, wo die Juden Imanuel ergreifen werden, ja ergreifen wollen! Und wo sie das auch in aller Öffentlichkeit tun werden!
Ein weiteres unvergessliches Erlebnis war das Wetter. Es wurde immer wieder gebetet, dass es hinter uns her regnen solle. Über jeder Woche hatten wir quasi einen „Leitvers“, den Regula schon vor der Reise für uns erbeten hatte. Über der letzten Woche hieß es: „Ich werde Ströme öffnen auf den kahlen Höhen und Quellen mitten in den Talebenen. Ich werde die Wüste zum Wasserteich machen und das dürre Land zu Wasserquellen.“ (Jes 41,18)
Zusammen mit vielen Betern und Beterinnen in der CH und anderen Ländern waren wir eine „Truppe“ unter der Salbung Gottes. Zielorientiert, fokussiert, mit brennendem Eifer für ihn und sein Königreich. Was für ein wunderbares Vorrecht. Welche Ehre, ein Teil davon gewesen zu sein. Danke von Herzen Euch allen.
Stimmen von TeilnehmerInnen: An unserem 41. Hochzeitstag flogen wir mit der ganzen Gruppe nach Tel Aviv. Obwohl ich die wenigsten Teilnehmer kannte, waren wir sehr schnell eine Einheit. Für mich sehr eindrücklich war unser Start in Tel Dan. Werner salbte unsere Füsse und wir standen dann barfuss auf der Erde Israels. Ein ergreifender Moment. So durften wir mit dankbarem und jubelndem Herzen den Marsch beginnen. Wir erlebten eine wunderbare und abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Blumen, Früchten, Vögeln und Tieren. Israel ist wirklich das Land, in dem Milch und Honig fliessen. Sehr wertvoll empfand ich jeweils den Wochenvers und die Tageslosungen. Ich konnte sie dann während des Marschierens richtig kauen und beten. Für mich war es ein grosses Vorrecht und eine starke Ermutigung im Gebet, das Immanuel – Banner zu tragen. Besonders wenn der Wind blies, merkte ich, was für ein grosser und mächtiger Gott mit uns ist. Das Banner war auch immer der Aufhänger für die Kontakte mit der einheimischen Bevölkerung. Den fragenden Menschen durften wir unseren Flyer (darauf stand wer wir sind, was wir tun und weshalb) abgeben und sie segnen. Ich möchte euch nachträglich vielmals danken für das Durchführen des Gebetsmarsches. Es hat mir einmal mehr gezeigt, wie wichtig es ist, auf Gottes Stimme zu hören. Es war wunderbar zu erfahren, wie Jesus beschützt und bewahrt, sich um jedes kümmert und uns als Gruppe zusammengehalten hat. Mein Höhepunkt? Das Gespräch mit einem amerikanischen Juden nach dem Trompetenblasen am Jordan. Wegen des Flyers wusste er, was wir machen. Dann sagte er: „Ich komme so oft wie möglich her. Israel ist ja unsere eigentliche Heimat und meine Kinder leben hier.“ „Das ist bei uns gläubigen Christen auch so: Hier ist auch unsere Heimat. Hier sind unsere Wurzeln..“ „ Wir Juden sind Eure Wurzeln! Wir gehören zusammen – Ihr und wir! Erzähl denen zu Hause, dass wir von überall her zurückkommen und so die alten Prophetien erfüllen!“ Halleluja, Herr, wir rücken zusammen! Danke! Impressionen:
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